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Hintergrund

Für viele Wohnungslose stellen Tiere den einzigen verlässlichen Sozialpartner dar. Aufgrund zahlreicher negativer Erfahrungen mit ihren Mitmenschen gibt ihnen die Beziehung zum Tier das Gefühl, akzeptiert und geliebt zu werden.

Die Sorge um das Tier hilft ihnen, ihren Tagesablauf zu bewältigen und soziale Kontakte zu knüpfen.Trotz eigener Bedürftigkeit steht das Wohl des Tieres an erster Stelle. Auch wenn der eigene Teller leer bleibt – ihr Tier wird gefüttert.

Da die finanzielle Situation der Wohnungslosen sehr beschränkt ist, müssen notwendige tierärztliche Behandlungen und prophylaktische Maßnahmen unterbleiben. Ihnen deshalb die Tierhaltung zu versagen, bedeutet, ihnen einen Teil ihrer Persönlichkeit oder sogar den einzigen Halt, die Orientierung im Leben zu nehmen. Für viele würde sich die Perspektivlosigkeit noch verschärfen und bei einigen auch zu einer völligen Selbstaufgabe führen – es gäbe keinen Grund mehr, morgens aufzustehen.

Hilfe für das Tier bedeutet gleichzeitig auch Hilfe für den Menschen.

Die medizinische Versorgung verbessert die Gesundheit und auch das Sozialverhalten der Tiere. Regelmäßige Impfungen verhindern die Ausbreitung von Tierseuchen und tragen so zum Schutz aller unserer Tiere bei.

Dieses tiermedizinische Angebot bedeutet für den Wohnungslosen, in seiner Sorge um seinen tierischen Freund ernst genommen zu werden. Liebe und Freundschaft zum Tier sind eine Brücke zu Menschen.